Lennart Schilgen
Abwesenheitsnotizen
Presseinformationen
So. 19 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr
Ermäßigte Karten ab € 12,50
Ständig erreichbar sein, war gestern. Lennart Schilgen meldet sich mit seinem dritten Programm zurück – und glänzt durch Abwesenheit. Wenn er nicht gerade auf der Bühne steht und Kleinkunstpreise einheimst (Prix Pantheon, Stuttgarter Besen, u.v.m.), macht er vor allem nämlich eins: sich davon.
Unter anderem geht’s auf Radtour, ins Kloster und ins kommunistische Sommercamp. Oder auch nur in die Untiefen seiner Gedanken, was oft abenteuerlich genug ist. Dabei sind Lieder über die Ab- und Umwege in der Welt und im eigenen Kopf herausgekommen. Voller Leichtigkeit und Witz, aber auch ohne Scheu davor, sich den dunklen Ecken zu widmen. So wird diesmal teils jahrelang Unter-den-Teppich-Gekehrtes hervorgekramt: Die alte PUR-Kassette. Die Grundschulzeugnisse. Die Sache mit der Nachtbushaltestelle.
Zum Glück führt Schilgen sicher über jeden Abgrund – getragen von seinem versierten Klavier- und Gitarrenspiel, seiner Stimme und seinem „wachen Geist, mit Herz und Humor und hinterhältigen Pointen“ (Laudatio zur „Tuttlinger Krähe“).
Und wenn alle Stricke reißen, gibt’s ja immer noch die Gedichte: kleine, sprachliche Wundertüten, zu tiefst albern, in höchstem Maße kunstvoll. Die erst kürzlich erschienenen „Gesammelten Werke“ sind in Lyrikband-Maßstäben bereits sowas wie ein Bestseller.
Pressebilder
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